Originalgemälde von Alfred Lichter (1917–2012). Über den Künstler
Alfred Lichter war ein deutscher Künstler, der 1917 in Königshütte/Oberschlesien/Polen geboren wurde und 2012 in Alaró auf Mallorca/Spanien starb. Er war Bildhauer, Grafiker und Illustrator. 1933 begann er eine Ausbildung zum Lithografen in Ratibor/Polen. Von 1935 bis 1937 studierte er an der grafischen Berufsschule in Berlin. Von 1937 bis 1939 besuchte er die Berliner Kunstakademie, wo er bei Max Kaus Malerei studierte. Dort wurde er von den Expressionisten Nolde, Macke, Kandinsky, van Gogh, Gauguin und Kirchner beeinflusst. Während des Zweiten Weltkriegs geriet er in Kriegsgefangenschaft. Dies hatte Einfluss auf sein späteres Werk. Nach dem Krieg gründete er eine Werbeagentur und eröffnete die Galerie Ursula Lichter in Frankfurt am Main. Von 1961 bis 1980 unternahm er mehrere Studienreisen nach Asien, Amerika, Afrika und Europa. 1982 zog er endgültig nach Mallorca/Spanien, wo er bis zu seinem Tod lebte und arbeitete. Laut Alfred Lichter war die Dualität in der irdischen Realität grundlegend mit Kampf, Zerstörung, Schmerz, Drama, Krieg und Chaos verbunden. Daraus ergab sich seiner Meinung nach das Verlangen des Menschen nach Erlösung von diesem unausweichlichen Schicksal. (Paradies) Die daraus resultierende Dualität könne nur in der Kunst vereint werden.
Er malte bis kurz vor seinem Tod 2012 und hinterließ ein umfangreiches, international beachtetes Œuvre.
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